Spacekidheadcup 20X – Das Buch

 
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„Fast 300 reich be­bil­derte Sei­ten las­sen Re­vue pas­sie­ren, wie sich der Space­kidhead­cup zu dem mau­serte, was er heute ist: ein Pu­bli­kums­ma­gnet, eine Mords­gaudi, ein krea­ti­ves Hap­pe­ning. Her­aus­ge­ge­ben von Ben­ja­min Dahl und Mo­ritz Wal­ter und ge­stal­tet mit der tat­kräf­ti­gen Hilfe von Jelka Kretz­sch­mar, Jo­nas Pietsch, Adrian Palko, Kon­rad An­ger­mül­ler, Fe­lix Wet­zel, Jan Köp­sel und vie­len wei­te­ren Un­ter­stüt­zern für den Kul­tur­Trag­Werk e.V., presst die in ei­ner Erst­auf­lage von 750 Ex­em­pla­ren er­schie­nene Pu­bli­ka­tion eine Fülle an Na­men, Zah­len und Fak­ten zwi­schen zwei Buch­de­ckel.“
(Quelle: Chris­tiane We­ber, tlz, 19.4.2011)

 

Aus­zug aus dem Editorial:

[…] Wie ver­misst man ei­gent­lich ei­nen Mi­kro­kos­mos? Kommt man hier mit Licht­jah­ren wei­ter? Schnell merkt man, dass li­neare Grö­ßen nicht das rich­tige Mit­tel sind. Eine kleine Welt vol­ler krea­ti­ver Men­schen hat wohl noch viel mehr Di­men­sio­nen als die Rea­li­tät. Auf der ei­nen Seite wer­den Zeit und Er­in­ne­rung zu dehn­ba­ren Be­grif­fen, auf der an­de­ren Seite of­fen­bart sich bei der jähr­li­chen Wie­der­kehr der­sel­ben Fix­punkte eine end­lose Schleife, die je­des Mal ir­gend­eine neue Kurve be­kommt und ein an­de­res Ge­sicht zeigt. Im­mer wie­der an­ders und Jahr für Jahr ge­nauso gut. Ein der­ar­ti­ges Er­eig­nis kann man nur in Par­al­le­li­tä­ten be­schrei­ben. So, dass sie wie­derum durch die Ge­schich­ten der Or­ga­ni­sa­to­ren und Teil­neh­mer ih­ren ste­ti­gen und not­wen­di­gen Be­zug zu­ein­an­der be­kom­men, ihre Ver­knüp­fung also durch die Men­schen, die ohne viel dar­über nach­zu­den­ken, mit ei­ner Menge Spass ganz ein­fach dem Kern der Sa­che – der Idee – fol­gen: Den Berg hinab zu dü­sen. Mög­lichst bis nah an den Rand der Licht­ge­schwin­dig­keit! Da­mit die Mi­schung aus to­sen­dem Ju­bel und be­rau­schen­dem Tempo ei­nen Ko­me­ten her­vor­bringt, der für ei­nige Ewig­kei­ten im ei­ge­nen und viel­leicht im Ge­dächt­nis vie­ler strah­lend haf­ten bleibt. Man kann diese Ewig­kei­ten dann auch Licht­jahre nen­nen, nur dass diese in der Welt des Sei­fen­kis­ten­ren­nens ein­fach nicht et­was sind, das un­end­lich weit ent­fernt ist, als viel mehr für et­was ste­hen, das ganz nah und prä­sent Kin­der, El­tern, Stu­den­ten und alle an­de­ren fan­ta­sie­vol­len Wei­ma­rer an ei­nem schö­nen son­ni­gen Früh­lings­tag zu­sam­men bringt, so­lange der Space­kidhead­Cup eben existiert.