Middenitz

Mal et­was aus­pro­bie­ren, et­was ganz Un­ge­wöhn­li­ches ma­chen – so be­gann das ganz pri­vate Schrift­ge­stal­tungs­pro­jekt Mid­de­nitz – Ein Se­mis­ans­Hy­brid­Font. Wa­rum sich ei­gent­lich sonst so we­nige Ty­pede­si­gner an Otl Ai­chers und Lu­cas de Groots Idee ver­su­chen, Schrif­ten mit Se­ri­fen und sol­che ohne in ei­nem Font zu kom­bi­nie­ren, kann man kaum be­grei­fen. Der Nut­zen, ei­ner stär­ker aus­ge­präg­ten Zeile bei gleich­zei­tig zeit­ge­mä­ße­rer An­mu­tung ist zwei­fels­ohne er­kenn­bar. Bleibt die Frage: Was soll jetzt ge­nau da­mit ge­schrie­ben wer­den? Mid­de­nitz Book soll sei­nen Weg in die Edi­to­ri­als fin­den, doch ob es die ei­gen­wil­li­gen Se­ri­fen vom Fließ­text bis in die Headline- Eta­gen schaf­fen wol­len, kann nur die Schrift selbst beantworten.