Frame Frame

 
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Life is live! Das VJing, wie es einst als bloße Un­ter­ma­lung für die Mu­sik im Un­ter­grund der Club­szene ent­stan­den war, ist mitt­ler­weile im Main­stream der Ver­an­stal­tungs­in­dus­trie an­ge­kom­men. Den­noch steckt in die­ser ei­gent­lich noch sehr jun­gen Form der Performance-Kunst das zum Teil größte In­no­va­ti­ons­po­ten­tial im Be­reich der vi­su­el­len Äs­the­tik un­se­rer Zeit. Denn seit je­her ist die VJ-Szene durch ih­ren un­kon­ven­tio­nel­len und ex­pe­ri­men­tel­len Ein­satz neuer Tech­no­lo­gien und den An­spruch, die Gren­zen zwi­schen Pro­jek­tion und Raum ver­schwin­den las­sen zu wol­len, der Masse vor­aus. Auch das Live- Video-Performance-Duo Frame­Frame ver­folgt den zeit­ge­mä­ßen An­spruch, in Echt­zeit und in Re­ak­tion auf den je­weils ak­tu­el­len Kon­text Bil­der zu ge­ne­rie­ren, die in ei­nen Dia­log mit Raum und Be­trach­ter tre­ten und schließ­lich mit ih­rer ge­gen­wär­ti­gen Vir­tuo­si­tät ein ech­tes Zu­schaue­r­er­leb­nis erzeugen.